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20.01.2021

Infektionszahlen weiterhin zu hoch

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim werden Kitas und Schulen voraussichtlich ab Montag nur noch eine Notbetreuung anbieten / Nur Abschlussklassen können weiterhin in der Schule unterrichtet werden

Pixabay-Esi Grünhagen
© Pixabay/Esi Grünhagen

Die Kindertagesstätten im Landkreis Ludwigslust-Parchim werden voraussichtlich ab Montag kommender Woche auf Notbetreuung der Kinder umstellen. Gleiches gilt auch für die Schulkinder in den Klassen 1 bis 6. Grund sind die weiterhin hohen Infektionszahlen.

Seit längerer Zeit liegt der Inzidenzwert für den Landkreis Ludwigslust-Parchim bei mehr als 150 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen, zuletzt am Dienstag betrug der Inzidenzwert 159,1. Ähnlich ist die Situation auch in anderen Landkreisen in Mecklenburg-Vorpommern.  Aus diesem Grund haben sich Land, Landkreise und kreisfreie Städte nach dem Bund-Länder-Gipfel am Dienstag darauf verständigt, in wesentlichen Lebensbereichen strengere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Das betrifft auch Schulen und Kindertagesstätten. Liegt der Inzidenzwert auch am morgigen Donnerstag über 150, findet ab Montag, 25. Januar, bis auf Weiteres nur noch eine Notbetreuung statt, kündigte Landrat Stefan Sternberg an. Kita- und Schulkinder der 1. bis 6. Klassen müssen dann zuhause von den Eltern betreut werden, sofern kein zwingender Grund für eine Notbetreuung vorliegt. Wie bereits seit dem 13. Dezember für die Klassen oberhalb der Stufe 7, findet auch für die jüngeren Jahrgänge Distanzunterricht statt. Die am 11. Januar in die Schulen zurückgeehrten Abschlussklassen, die in diesem Jahr Prüfung haben, können weiterhin in den Schulen unterrichtet werden.

Antragsformulare für die Notbetreuung werden auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht und sind auch in den jeweiligen Einrichtungen erhältlich.