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15.04.2020

Phantasie kennt keine Grenzen

Für gute Laune in Corona-Zeiten: Volkshochschule Ludwigslust-Parchim ruft Eltern, Kinder und alle anderen zum Schreiben von Mutmach-Geschichten auf

Bild von Mohamed Hassan
© Mohamed Hassan

Die Volkshochschule des Landkreises Ludwigslust-Parchim ruft Eltern, Kinder und alle anderen auf zum Schreiben von Mutmach-Geschichten. Sich nicht so unbeschwert durch die Welt zu bewegen wie sonst, keine Freunde zu treffen, viele Stunden miteinander oder ganz allein zuhause zu sitzen, das kann mit der Zeit die Laune trüben. Ein wichtiger Teil von uns kann sich jedoch immer – auch jetzt – völlig frei bewegen: unsere Phantasie. In ihr können wir reisen, Abenteuer erleben und Feste feiern. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um sich gemeinsam eine Geschichte auszudenken. Die muss nicht gleich den Literatur-Nobelpreis gewinnen. Sie kann auch einfach Spaß und Mut machen. Vielleicht ist sie dann nicht nur für uns selbst, sondern auch für diejenigen, die sie lesen oder hören, eine willkommene Ablenkung und hebt die Stimmung.

Wir machen Ihre Geschichten auf der Webseite der Volkshochschule unter www.kreis-lup.de/volkshochschule unter Ihrem Namen öffentlich. Der Zugang ist natürlich für alle kostenfrei. Schenken wir uns gegenseitig eine Mutmach-Geschichte, für vor dem Einschlafen oder einfach für zwischendurch, wenn gerade einmal alles nervt.

Schreiben Sie gemeinsam eine kurze Mutmach-Geschichte (vorgelesen nicht länger als 5 bis 15 Minuten) und schicken Sie sie per E-Mail als Text oder vorgelesen als Audio-Datei (mp3) an regine.herbrik@kreis-lup.de; oder per Post an: vhs Ludwigslust-Parchim, Postfach 1263, 19362 Parchim. Bitte geben Sie alle beteiligten Schreiberlinge namentlich an, gerne auch mit Altersangabe.

Aus rechtlichen Gründen können wir nur Geschichten veröffentlichen, die nicht bereits anderweitig (in Kinderbüchern, Zeitschriften oder auf Webseiten) veröffentlicht worden sind. Gesucht sind also neue, frisch erdachte Märchen, die nicht perfekt, aber fröhlich sind.

Wir haben das mal ausprobiert. Regine Herbrik, Leiterin der  vhs Ludwigslust-Parchim, und ihr Neffe Leander Becher (11 Jahre) haben abwechselnd an der Geschichte „Die ausgeleierte kleine Socke“ geschrieben. Das funktioniert per Email natürlich auch auf Distanz. Leander lebt mit seiner Familie in Süddeutschland, während seine Tante Regine in Ludwigslust wohnt. „Die ausgeleierte kleine Socke“  ist jetzt zu lesen unter www.kreis-lup.de/volkshochschule