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29.06.2018

Sorge um Ausbreitung der Ansteckenden Blutarmut der Einhufer nicht bestätigt

Landkreis Ludwigslust-Parchim hebt die Anfang April verhängten Schutzmaßnahmen auf

Der Landkreis Ludwigslust-Parchim hat heute (29.06.2018) alle Maßnahmen zum Schutz vor der Ansteckenden Blutarmut der Einhufer einschließlich des Sperrbezirkes um den betroffenen Bestand aufgehoben.

Nach mehreren Jahrzehnten war Ende März diesen Jahres erstmals wieder ein Fall von Ansteckender Blutarmut der Einhufer in Mecklenburg Vorpommern festgestellt worden. Nach dem sich der Verdacht durch das Nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Institutes bestätigt hatte, wurde Anfang April ein Sperrbezirk um den betroffenen Betrieb im Landkreis Ludwigslust-Parchim eingerichtet. Sowohl die Untersuchung aller im Sperrbezirk befindlichen Einhufer als auch der in den ermittelten Kontaktbetrieben verlief mit negativem Ergebnis. Die Infektion hat sich somit nicht in den Beständen im Landkreis bzw. Land Mecklenburg-Vorpommern weiterverbreitet.

Nachdem auch die vorgeschriebene Zweituntersuchung im Ausbruchsbestand mit negativen Ergebnissen abgeschlossen wurde, konnten jetzt alle Schutzmaßnahmen im Landkreis Ludwigslust-Parchim aufgehoben werden. Die amtliche Verfügung über die Aufhebung wurde auf der Internetseite des Landkreises veröffentlicht.

Mehr Informationen zum Tierseuchenschutz des Landkreises hier