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Das Bundesforschungsprojekt Regiobranding

„Branding von Stadt-Land-Regionen durch Kulturlandschafts- charakteristika“

Kulturlandschaften besitzen sehr individuelle Qualitäten und Charakteristika und erzählen damit ihre ganz eigene Geschichte. Gleichwohl tragen sie maßgeblich zur Lebensqualität und zum Image einer Region bei.

Regiobranding untersucht, wie Kulturlandschaften und ihre Merkmale sinnvoll herausgestellt, genutzt und kommuniziert werden können, um zur Imagebildung einer Region beizutragen und die regionale Identität zu fördern.

Das Projekt soll eine Grundlage schaffen, die Identifikation der Bürger mit „ihrer“ Kulturlandschaft zu intensivieren und zu festigen, um so das persönliche Engagement für die Erhaltung von Landschaftsqualitäten zu steigern und das Außenbild der Region attraktiver zu machen.

Ziel von Regiobranding ist es, zu erproben, wie die Identität der Kulturlandschaft in den Köpfen der Bürger und im Außenbild einer Stadt-Land-Region verankert und lebendig gehalten werden kann.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.regiobranding.de

 

 

Aktuelles

25.04.2018 - Kulturlandschaften per App neu entdecken

 

Haben wir uns früher mit Landkarte und Infobroschüre bewaffnet, um Städte und Regionen zu erkunden, so eröffnen uns die digitalen Medien heute ganz neue Möglichkeiten. Mit moderner Anwendersoftware (Application software) oder kurz, einer App, „erfahren“ Sie die Region auf eine neue, beeindruckende Weise.

Ob zu Fuß oder mit dem Rad - die „EntdeckerROUTEN-App“ bietet beide Möglichkeiten. Ihr Smartphone wird zu einem GPS-gestützten Navigations- und Informationssystem, das Sie auf acht Routen durch die reizvolle Landschaft, zauberhafte kleine historische Städte und idyllische Dörfer in der Region Ludwigslust führt.

Die Städte Ludwigslust, Grabow und Neustadt-Glewe, die sich als Städteverbund mit der „Dreiecksgeschichte“ zusammengeschlossen haben, setzten dieses Projekt gemeinsam mit dem Amt Ludwigslust-Land um.

Die App lebt vor allem durch eine einheitliche Darstellung der Erlebnistouren, welche mit Audioeinheiten zu den beschriebenen Sehenswürdigkeiten gekoppelt ist.

Ergänzt wird die App u.a. durch Faltblätter zu jeder Tour. So hat der Tourist die Möglichkeit, sich unabhängig von Stadtführungen, zeitlich flexibel und eigenständig auf Entdeckungsreise zu begeben. Die interessantesten Sehenswürdigkeiten und Orte, an denen es sich zu verweilen lohnt, sind in der App aufgeführt. Die App lebt von wunderschönen Fotografien und kurzen sowie informativen und professionell aufgesprochenen Texten.

Ein Klick – und Sie können ganz entspannt dem virtuellen Stadtführer zuhören. Durch die GPS-gestützte Navigation weiß die App immer, wo sich die Nutzer gerade aufhalten und stellt so die entsprechenden Informationen zu dem Punkt bereit.

Für die Stadt Ludwigslust hält die App zusätzlich eine spezielle KinderTour mit dem Jungen „Johann“ bereit. So wird ein Besuch in Ludwigslust auch für Kinder zu einer spannenden Angelegenheit.

Acht verschiedene Routen stehen zu Auswahl. Wählen Sie Ihren Favoriten und machen Sie sich auf den Weg:

  • Ludwigsluster Stadttour mit einer ExtraKinderTour
  • Ludwigsluster Parktour mit einer ExtraKinderTour
  • Grabower Handwerkertour
  • Grabower Landpartie
  • Neustadt-Glewe Altstadtgeflüster
  • Lewitzrunde
  • RaseneisensteinStädteTour
    RaseneisensteinDörferTour

Die „EntdeckerROUTEN“ sind für die Nutzer kostenfrei.

Mit dem Vorhaben wollen die Partner ihre Region nachhaltig und vor allem einheitlich vermarkten. Dazu haben sie sich den Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin und den Landkreis Ludwigslust-Parchim ins Boot geholt.

Positiver Nebeneffekt ist, dass auch die Wahrnehmung der beteiligten Akteure, als Gemeinschaft zu handeln und aufzutreten, in dem Entstehungsprozess gewachsen ist.

Das Projekt ist Teil des Leitprojektes „Erlebnistouren“ der Lokalen Aktionsgruppe LEADER „SüdWestMecklenburg“ und wurde so im Rahmen der Umsetzung der Strategie für lokale Entwicklung 2014-2020 aus dem Budget der Aktionsgruppe mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds finanziert und mit Mitteln des Landkreises Ludwigslust-Parchim, der Städte Grabow, Ludwigslust und Neustadt-Glewe sowie des Amtes Ludwigslust-Land kofinanziert.

Noch in diesem Jahr streben die Partner an, die Wegeleitung entlang der Routen zu verbessern und Hinweistafeln zu gestalten.

Zusätzlich werden sie ihre Erfahrungen an das Amt Dömitz-Malliß weiter geben. Das Amt hat mit seinen Partnern, den Städten Lübtheen und Hagenow sowie dem Amt Hagenow-Land in der vergangenen Woche das Startsignal für weitere 8 Erlebnistouren in der Griesen Gegend gegeben. Bleiben Sie auch hier gespannt.

 

Der schnelle Weg zur kostenlosen App

www.entdeckerrouten.org/app-stores/

 

EntdeckerRouten in der Region Ludwigslust

www.entdeckerrouten.org/gebiete/gebiet-region-ludwigslust/

EntdeckerRouten (1)
© DigiKultur

03.04.2018 - Das Modellprojekt - So können Sie mitmachen

Der Erfolg und Nutzen der Plattform hängt maßgeblich von den Inhalten ab. Die Plattform soll alle Aspekte der Kulturlandschaften beleuchten. Dazu zählen unsere Städte und Dörfer, wichtige Einzelbauwerke und die unberührte Natur genauso wie die Kulturlandschaften, die durch die Eingriffe der Menschen über Jahrhunderte geformt wurden. Aber auch Brauchtum, regionale Küche, Sagen, Märchen und die Literatur sind Teil einer Kulturlandschaft.

Um zu diesen verschiedenen Themen möglichst hochwertige und umfassende Inhalte zu erstellen, brauchen wir Ihre Mithilfe. Dabei gibt es viele Wege, wie Sie uns unterstützen können. Sei es mit Beiträgen, Bildern, Interviews und vielem mehr.

Weiterhin haben wir verschiedene Veranstaltungen und Workshops geplant, die das Modellprojekt voranbringen sollen.

Folgende Termine stehen bereits fest:

Workshop: Auf der Suche nach einer Symbolfigur für die Region Griese Gegend-Elbe-Wendland Datum: Montag, 4.6. oder Dienstag 5.6 jeweils von 15.00-19.00 Uhr Ort: Sitzungszimmer im Alten Rathaus, Am Markt 5, 29451 Dannenberg (Elbe)

Für das geplante Portal über die Region Griese Gegend-Elbe-Wendland möchten wir gern mit Ihnen gemeinsam eine Symbolfigur entwickeln, die auf dem Portal spielerisch und interaktiv durch unsere Region führt und die Besonderheiten und Attraktionen unserer Kulturlandschaft und der hier lebenden Menschen aufzeigt. Welche Figur passt auf unsere Region? Welchen Charakter hat sie, welche Geschichten könnte sie erleben? Wie sieht sie aus, hat sie bestimmte Farben oder Attribute, die für unsere Region stehen? Diese Fragen möchten wir gerne gemeinsam mit Ihnen und Euch beantworten.

An diesem Workshop können maximal 15 Personen teilnehmen.
Bitte melden Sie sich über folgenden Link an: Anmeldung

Interviews und Gespräche über die Region

in Malliß: Dienstag, 12.06. von 15.00-19.00 Uhr in Dannenberg: Montag, 18.06. von 14.00-18.00 Uhr

In maximal 30 minütigen Interviews möchten wir mit Ihnen über Ihr Wissen rund um die Fokusregion sprechen. Dabei sollen die Interviews aufgezeichnet und später in unser Portal integriert werden. Die Anmeldung erfolgt über die u.g. Kontaktdaten.

Sollten Sie Interesse haben an dem Modellprojekt mit zu wirken, melden Sie sich bitte bei uns.

Ihr Ansprechpartner ist Philipp Uckert. Sie erreichen ihn auf folgenden Wegen:

Telefon:          03871 - 722 6012

Email:             regiobranding@kreis-lup.de

 

03.04.2018 - Das Modellprojekt - Ziele und Inhalte

 

Was wollen wir erreichen?

Das Modellprojekt „Aufgetan - Fragen und Antworten zur Landschaft Griese Gegend - Elbe - Wendland“ fußt auf den Ergebnissen der wissenschaftlichen Arbeiten, die mehr als zwei Jahre lang in der Fokusregion durchgeführt wurden. Darauf aufbauend wurden unter Beteiligung der Fokusregion durch mehrere Beteiligungsveranstaltungen und durch einen Ideenwettbewerb potentielle Projektideen gesammelt und kombiniert. Das vorliegende Modellprojekt ist das Ergebnis der langjährigen Arbeit in der Fokusregion.

 

Mit dem Modellprojekt soll ein partizipativer und kommunikativer regionaler Entwicklungs- und Reflexionsprozess angestoßen und verstetigt werden. Die EinwohnerInnen der Fokusregion Griese Gegend-Elbe-Wendland sollen die besonderen Eigenschaften ihrer Kulturlandschaft entdecken. Sie sollen sich deren Werthaltigkeit insbesondere unter dem Aspekt einer nachhaltigen zukunftsorientierten Entwicklung bewusst werden.

 

Eine solcherart gestärkte Identität soll über vielfältige und nachhaltigkeitsorientierte Kommunikation und Interaktion sowohl nach innen als auch nach außen wirksam werden. Dies kann insbesondere der Bildung für nachhaltige Entwicklung, dem Tourismus und der Vermarktung regionaler Produkte spürbare Impulse geben.

 

Dabei wird die Elbe als historisch und bis heute mental trennendes Element zur lebendigen und systemisch relevanten Verbindung. In den beiden Teilen der Fokusregion sollen sich möglichst viele Menschen im Themenzusammenhang einer nachhaltigen Kulturlandschaftsentwicklung virtuell und real begegnen können.

 

Wie wollen wir diese Ziele erreichen?

Es soll eine internetbasierte, interaktive Plattform entwickelt werden, die über spielerische Einstiege die Besonderheiten der Kulturlandschaften der Fokusregion vermitteln soll. Auf einer interaktiven Karte kann man die Fokusregion entdecken.

 

  • Durch lebendig erzählte Geschichten wird die Wahrnehmung von interessanten Orten und Landschaftselementen geschärft

  • in einem interaktiven Prozess entdecken Menschen jeden Alters Besonderheiten in der gewachsenen Kulturlandschaft

  • Eine Leitfigur soll dabei die NutzerInnen durch die Plattform führen und als ErzählerIn dienen

  • Jeder Nutzer der Plattform soll die Möglichkeit haben sich an der Plattform zu beteiligen und sie mit Leben zu füllen. Dies kann etwa durch das einsenden von Texten und Bildern aber auch Audio- und Videodateien geschehen

  • Weiterhin können Nutzer Fragen zur Kulturlandschaft stellen, die dann von kundigen Experten beantwortet werden

  • Das Erkunden von bisher brachliegenden Themen, Eigenschaften und Elementen der Kulturlandschaften kann die Identifizierung der Einheimischen mit ihrer Heimat fördern und so die Verbundenheit zur eigenen Region stärken.

 

 

 

 

 

 

 

30.03.2018 - Regiobranding - Kurzfilm erklärt anschaulich das Projekt

 

Richtig genutzt, stiftet Kulturlandschaft Identität und kreiert Zukunftschancen. Die Potenziale von Kulturlandschaften zu aktivieren ist Aufgabe des Forschungsprojektes REGIOBRANDING. In drei Fokusregionen der Metropolregion Hamburg bringt das Projekt Akteure zusammen, fördert einen lebhaften Diskurs und stößt Modellprojekte an.

 

Mit REGIOBRANDING soll eine Grundlage geschaffen werden, die Identifikation der Bürger mit der Region und ihrer Kulturlandschaft zu intensivieren und zu festigen. Ziel ist, das Engagement für die Erhaltung der Landschaftsqualitäten zu steigern und damit das Außenbild der Region attraktiver zu machen.

 

Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Förderschwerpunktes "Innovationsgruppen für ein nachhaltiges Landmanagement" gefördert.

 

In kurzen Animationsfilmen sollen das Projekt und auch die Fokusregionen erklärt und vorgestellt werden. Den Anfang macht das Gesamtprojekt und ein Film zur Fokusregion Griese Gegend - Elbe - Wendland soll im Sommer folgen. Die Kurzfilme entstehen in Zusammenarbeit mit der Produktionsfirma Mynd.

 

Hier finden Sie das Video zum Gesamtprojekt: https://www.youtube.com/watch?v=TRiQt3kTb-Y

 

 

 

11.03.2018 - 27.05.2018 Fotoausstellung Griese Gegend in Alter Synagoge Hagenow

„Grau ist faszinierend bunt"

Plakat-Griese-Gegend-bearb.
© Alte Synagoge Hagenow

Wir über uns

Fokusregion
"Griese Gegend-Elbe-Wendland"

Niedersächsisches Institut stellt Umfrage unter Kunstschaffenden vor

Dr. Daniel Schiller und Christina Reissmann vom Niedersächsischen Institut für Wirtschaftsforschung aus Hannover haben am 24. Oktober 2015 im Rahmen der Kreiskulturkonferenz in Parchim eine Umfrage präsentiert, die sich an Künstlerinnen und Künstler des Landkreises Ludwigslust-Parchim wendet.

Ziel der Umfrage ist es, die Sicht der Kunst- und Kulturschaffenden auf Ihre Heimat zu erfahren und auszuwerten. Zusätzlich sollen auch die Kreativen im Landkreis Lüchow-Dannenberg befragt werden.

Näheres zur Umfrage:


Auftaktveranstaltung Juni 2015 in Dömitz

Vorträge der Veranstaltung:

Dr. Kempa, Leibniz Universität Hannover
Projektvorstellung

Dr. Schiller, NIW
Präsentation Haushaltsbefragung

Haushaltsbefragung in der MRH - Untersuchungsräume 

 

04.06.2015 - Auftaktveranstaltung in Dömitz, Forscherteam

Unsere Partner vorgestellt:

UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V



Ein Urstromtal in seiner ganzen Breite

Seit 1997 besteht das länderübergreifende UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, welches fünf Bundesländer umfasst. Mit einer Gesamtgröße von ca. 340.000 ha ist es das größte im Binnenland existierende Biosphärenreservat in Deutschland und repräsentiert eine der letzten naturnahen Stromlandschaften Mitteleuropas.

Der Teil des UNESCO-Biosphärenreservates in Mecklenburg-Vorpommern erstreckt sich zwischen den kleinen Hafenstädten Boizenburg im Norden und Dömitz im Süden entlang des vergleichsweise naturnahen Elbstromes. Besonders typisch sind die steilen Elbuferhänge, die zahlreichen Nebenflüsse der Elbe und die sandigen Binnendünen.

Das Gebiet wurde im Mai 1990 als Naturschutzpark und später 1998 als Naturpark Mecklenburgisches Elbetal gesichert. Seit 01. Februar 2015 ist das 461 km² große Schutzgebiet als Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern landesrechtlich anerkannt.

Die abwechslungsreiche Kulturlandschaft bietet viele Möglichkeiten zur Erholung und zum Naturerleben, sei es zu Fuß oder per Fahrrad. Gern können Sie hier auch mit unseren Rangern auf Tour gehen.

Kommen Sie uns besuchen und sprechen Sie uns an:
www.elbetal-mv.de

Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe
Wittenburger Chaussee 13, 19246 Zarrentin am Schaalsee
Tel. 038851 3020, E-Mail: poststelle@bra-schelb.mvnet.de

MUSEUM für Alltagskultur der GRIESEN GEGEND und Alte Synagoge HAGENOW



Mit dem Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend und der Alten Synagoge verfügt die Stadt Hagenow über ein Museum mit zwei besonderen Standorten. Mit ihrem breiten Themenspektrum und dem abwechslungsreichen Programm sind die beiden Häuser nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern gleichzeitig Orte für kulturelle Begegnungen.

Typische Fachwerkgebäude des frühen 19. Jahrhunderts bilden das Museumsensemble vor der Stadtkirche. Das Jesselsche Gehöft, bestehend aus Wohn-, Brau- und Brennhaus sowie dem Speicher- und Stallgebäude, die Häuser des Ratsdieners Rick und des Hutmachers Brandt beherbergen die Sammlungen und Ausstellungen. Sie spiegeln viele Facetten der Alltagskultur der einstigen Ackerbürger- und Handwerkerstadt sowie ihres ländlichen Umfeldes wieder. Das Museum verfügt über eine eindrucksvolle Sammlung zur Volkskunde der Griesen Gegend und zur Hagenower Stadtgeschichte mit historischen Möbeln und Arbeitsgeräten, Einrichtungen und Werkzeugen verschiedener Handwerksbetriebe und eine wertvolle Waldglassammlung. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten an den insgesamt 18 Ausstellungsräumen sind derzeit die Maschinenfabrik „Fischer & Havemann“ (1920er Jahre) mit einer funktionstüchtigen Transmissionsanlage, einem Gasmotor und einem Lanz Bulldog, eine Angestelltenwohnung (1940er Jahre) und eine historische Dampfmaschine (1902/03) zu besichtigen. Weitere Ausstellung sind in Vorbereitung.

Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.

Unsere Standorte:

Museum für Alltagskultur der Griesen Gegend
Lange Straße 79, 19230 Hagenow
Tel.: 03883 / 722 042
E-Mail: museum@hagenow.de

Alte Synagoge Hagenow
Hagenstraße 48, 19230 Hagenow

Stadt Ludwigslust



Schloßstr. 38, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03874 526-0
E-Mail: stadt@stadtludwigslust.de

Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg"

Die Lokale Aktionsgruppe "SüdWestMecklenburg" hat in ihrer Strategie für lokale Entwicklung als Entwicklungsziel festgeschrieben, dass sie einen Beitrag zur Bewahrung und Verbesserung des Naturraumes und zum Klimaschutz leisten und das Potenzial der regionalen Kulturlandschaft einschließlich der historischen Bauten in Wert setzen will.

Mehr über die LAG, ihren Aktionsraum und ihre Strategie erhalten sie unter www.kreis-lup.de.

c/o Landkreis Ludwigslust-Parchim
Fachdienst Regionalmanagement und Europa
Dienstgebäude Garnissonsstr. 1, 19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722 6010
E-Mail: leader@kreis-lup.de

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.

    


Die NGM e.V. betreibt seit inzwischen 10 Jahren im Ehrenamt das einzige Naturmuseum in Westmecklenburg. Das „Natureum“ befindet sich im ältesten Gebäude der Barockstadt Ludwigslust und ist regelmäßig Ort für Veranstaltungen, die die kleinen Wunder am Wegesrand ebenso beleuchten, wie die faszinierenden Landschaften ferner Kontinente.

Die NGM e.V. und das „Natureum“ helfen dabei die Besonderheiten der Kulturlandschaft „Griese Gegend“ sichtbar und verständlich zu machen. Durch die Arbeit des Vereins bietet sich Besuchern und Einheimischen die Gelegenheit mehr über die Region zu erfahren. Somit leistet die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg auch einen wichtigen Beitrag zum „Branding“ der Region.

In diesem Jahr beleuchtet der Verein zum Beispiel die Alleen und Pflasterstraßen in Mecklenburg, informiert über die Geschichte des Ludwigsluster Schlossparks und bietet Exkursionen zur Flora und Fauna der Griesen Gegend an.

Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V.
Schloßfreiheit 4, 19288 Ludwigslust
E-Mail: natureum-ludwigslust@naturforschung.info

Zeit für eine Reise

Museum Grabow
© Ingrid Herrmann
Regionaler Museums- und Ausstellungsver-
bund "Griese Gegend"
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Logo BMBF

Aktuelle Termine

Workshop: Auf der Suche nach einer Symbolfigur für die Region Griese Gegend-Elbe-Wendland
Datum: 23. KW  Ort: Sitzungszimmer im Alten Rathaus, Am Markt 5, 29451 Dannenberg (Elbe)

Bitte melden Sie sich über folgenden Link an: Anmeldung

Interviews und Gespräche über die Region

Malliß: Dienstag, 12.06. von 15.00-19.00 Uhr
Dannenberg: Montag, 18.06. von 14.00-18.00 Uhr

Anmeldungen erfolgen über den Projektkoordinator Herrn Philipp Uckert.



Fokusregion intern

Bitte geben Sie Ihre Anmeldedaten ein

Ansprechpartner

Projektkoordinator
Philipp Uckert
Tel.: 03871 722 6012

E-Mail:
regiobranding@kreis-lup.de

Kontakt

Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Joachim Müller
Garnisonsstraße 1
19288 Ludwigslust
Tel.: 03871 722-6000
E-Mail:
joachim.mueller@kreis-lup.de
Postanschrift:
Landkreis Ludwigslust-Parchim
FD Regionalmanagement und Europa
Postfach 1263
19362 Parchim


Urheber der Bilder

Auf dieser Seite werden Bilder von folgenden Urhebern genutzt:
Ralf Ottmann
E.Schade, Archiv BRA Schaalsee-Elbe

 

Hintergrundbild:
Landschaft bei Dütschow, Landkreis Ludwigslust-Parchim
© Günther Schulz