KEK 2030 - Handlungsfeld:

Lebenswerte Orte

Nachfolgend sind die im Rahmen der Grundlagenanalyse identifizierten Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für das Handlungsfeld „Lebenswerte Orte“ stichpunktartig dargestellt.

 

Aus der Grundlagenanalyse und dem umfangreichen Beteiligungsprozess wurden für das Handlungsfeld „Lebenswerte Orte“ drei strategische Ziele mit je zwei bis fünf Teilzielen abgeleitet. Klicken Sie sich unten durch die Ziele und gelangen so zu den konkreten Handlungsansätzen und Projektbeispielen und -ideen.

 

Eine Karte stellt die räumlichen Schwerpunkte der Handlungsansätze im Landkreis dar.

 








Stärken

Vielfältiges Schulangebot (einschließlich Berufsschulen, Kreisvolkshochschule, Kreismusikschule) sowie Möglichkeiten zur Weiterbildung und für Lebenslanges Lernen.

 

In den Mittelzentren Hagenow, Ludwigslust und Parchim gut ausgebaute Angebotsstruktur für Gesundheit, Pflege und Wohnen für Ältere.

 

Die Versorgung mit Kita-Plätzen deckt insgesamt den Bedarf.

 

Naturraum und Angebote für sportliche Aktivitäten, ergänzt um kulturelle Angebote, bieten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

 

Attraktive Wohnqualitäten für Familien.

 

Ausgeprägtes bürgerschaftliches Engagement (und Traditionspflege), u. a. in mehr als 1.000 Vereinen, im Seniorenbeirat und in MitMachZentralen.

Chancen

Anpassung und Modernisierung der sozialen Infrastrukturen im Bereich medizinische Versorgung und Pflegeangebote, beispielsweise über die Pflegestützpunkte und die Medizinischen Versorgungszentren.

 

Aufbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung bis 2019.          

 

Interkommunale Zusammenarbeit im Bereich Bildung und Etablierung von attraktiven, innovativen Bildungsangeboten. Kontinuierliche Umsetzung eines kommunalen Bildungsmanagements im Landkreis.

 

Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements zur Unterstützung des sozialen Lebens.

 

Vermarktung und Ausbau der Lebensqualität (Attraktivität als Wohnstandorte): Positionierung als „Familienregion“, auch mit attraktiven Angeboten für Seniorinnen und Senioren.

 

Potenziale als Wohnort für Erwerbstätige aus anderen Regionen.

Schwächen

Defizite bei medizinischen und pflegerischen Angeboten in der Fläche.

Rückläufige Nahversorgung in zahlreichen kleineren Orten.

Defizite hinsichtlich der wohnortnahen Schulversorgung.

Rückläufige Schülerzahlen an Berufsschulen.

Deutliche Qualitätsunterschiede der ÖPNV-Anbindung über Straße und Schiene zwischen den Mittelzentren und den ländlichen Kommunen.

Vielerorts keine ausreichenden Mobilitätsangebote für Jugendliche.

Lücken in der Breitbandversorgung.

Fachkräftemangel, insbesondere im Gesundheitsbereich und bei der Kinderbetreuung.

Risiken

Ausgeprägte Unterschiede der demografischen Entwicklung zwischen den Kommunen des Landkreises. Ein Großteil der Kommunen, insbesondere der ländliche Raum, hat erhebliche Bevölkerungsverluste zu verzeichnen, die sich zukünftig fortsetzen werden.

Die Alterung der Bevölkerung und tendenziell rückläufige Bevölkerungszahlen erfordern Anpassungen im Bereich der Daseinsvorsorge. Der Bedarf an sozialer Infrastruktur und Dienstleistungen für ältere Personen nimmt zu und jener für jüngere Personen geht zurück.

Weitere Reduzierung der Anzahl der Schulen und sonstiger Bildungsangebote für Jugendliche mit negativen Effekten auf die Lebensqualität von Familien.

Steigender Bedarf an Gesundheits- und Pflegedienstleistungen.

(Sich verstärkende) Infrastrukturangebotslücken bzw. -angebotsüberhänge, wenn die Kommunen nicht zeitnah auf Veränderungen der Bedarfe reagieren können.

Es besteht die Gefahr sich selbstverstärkender Abwärtstrends in schrumpfenden Kommunen, besonders in kleineren Orten und dünn besiedelten Kommunen.

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