Autor Thema: Querschnittsthema: "Digitalisierung"  (Gelesen 282 mal)

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Querschnittsthema: "Digitalisierung"
« am: 28. Juni 2017, 17:52:13 »
Frage an Sie:

Im Landkreis LUP wird die Breitbandversorgung intensiv ausgebaut. Dies ist Grundlage für die weitere Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Welche Chancen, aber auch Risiken, sehen Sie dabei für unsere Gesellschaft und für den Landkreis?


Ausführliche Details hierzu finden Sie im Konzeptdokument. Hier können Sie den entsprechenden Auszug als PDF-Datei herunterladen und ansehen (s. Folie 3): KEK_LUP_2030_QUERSCHNITTSTHEMEN_28.06.2017.pdf

Das gesamte Konzept finden Sie hier: KEK_LUP_2030_Entwurf_Langfassung_28.06.2017.pdf
« Letzte Änderung: 29. Juni 2017, 11:37:43 von Admin »

suedschwede

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Re: Querschnittsthema: "Digitalisierung"
« Antwort #1 am: 26. Juli 2017, 18:20:43 »
Es werden Millionen an Fördermitteln vergeben, die oft nur minimalen Nutzen haben. Ein Großteil des Geldes geht in Konzepte, Bürokratie und teure Einzellösungen. Das was damit ausgebaut wird, reicht bei den rapide steigenden Datenmengen und Geschwindigkeiten oft nur kurzzeitig, dann ist der "Rest" der Welt schon wieder weiter. Bis 2030 wird DSL eine alte auslaufende Technik sein, die den Anforderungen nicht gerecht wird. Insbesondere Unternehmen kommen damit heute schon nicht mehr aus. Wäre es für die Kommunen und denn Landkreis nicht preiswerter und nachhaltiger selbst Infrastruktur aufzubauen und an Telekommunikationsbetreiber zu vermieten? Es gibt kommunale und kreisliche Versorgungsunternehmen, wie Stadtwerke und Zweckverbände, welche jedes Jahr Tiefbaumaßnahmen durchführen. Zirka 90% der Kosten für das Verlegen von Telekommunikationskabeln entfallen auf Tiefbauarbeiten. Wenn bei allen Baumaßnahmen an Wasser-, Abwasser- Gas- und Stromleitungen gleich Glasfaserkabel mit verlegt werden, ist das preislich kein sehr hoher Zusatzaufwand. Die Kommunen könnten Tiefbaugenehmigungen anderer Unternehmen auch an die Bedingung knöpfen, dann eigene Kabel mit zu verlegen. Die Zusatzkosten für Glasfaserkabel und Verbindungstechnik sollten förderfähig sein. Über die Zeit entsteht dabei ein öffentliches Breitbandnetz, welches zukunftsfähig ist.
Der Landkreis könnte hierzu schnell alle Beteiligten zusammenbringen und eigene Konzepte für die Breitbandversorgung auch der Gewerbegebiete mit den Kommunen entwickeln und in Angriff nehmen.

Uwe Mergel

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Re: Querschnittsthema: "Digitalisierung"
« Antwort #2 am: 27. Juli 2017, 07:31:49 »
Ich möchte mich der Sichtweise von Mitglied suedschwede anschließen. Man sollte zukunftsorientiert viele Partner suchen und finden, die da voll mitziehen, auch in Sachen Leitungen etc.
Man sollte nicht nur immer je nach Fördermittellage dies und das realisieren wollen und können.

Amt PU

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Re: Querschnittsthema: "Digitalisierung"
« Antwort #3 am: 31. Juli 2017, 14:52:24 »
Die gute digitale Infrastruktur bietet große Entwicklungsmöglichkeiten für die Wirtschaft und auch für die ländlichen Räume. Standortnachteile und lange Wege werden ausgeglichen. Wohnen und Arbeiten in den ländlichen Kommunen ist attraktiver geworden.
Jedoch gleicht die Digitalisierung nicht die schlechter werdende Infrastruktur aus.

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