Autor Thema: Teilziel: "Notwendiger Rückbau wird verträglich und ausgeglichen gestaltet."  (Gelesen 158 mal)

Admin

  • Administrator
  • Mitglied
  • *****
  • Beiträge: 8
Frage an Sie:

Mancherorts stehen Wohn- und Gewerbegebäude leer. Sollten Ihrer Meinung nach der Landkreis und die Kommunen aktiv mit dem Thema Rückbau umgehen?


Ausführliche Details hierzu finden Sie im Konzeptdokument. Hier können Sie den entsprechenden Auszug als PDF-Datei herunterladen und ansehen (s. Folie 13): KEK_2030_Handlungsfeld-Nachhaltiger-Lebensraum_28.06.2017.pdf

Das gesamte Konzept finden Sie hier: KEK_LUP_2030_Entwurf_Langfassung_28.06.2017.pdf
« Letzte Änderung: 29. Juni 2017, 11:33:31 von Admin »

Uwe Mergel

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 20
Rückbau sollte so getan werden,. dass er den Anforderungen der Zukunft dient in den Orten und im Landkreis. Wir leben in einer immer mehr alternden Gesellschaft, da verändern sich nun recht schnell die Anforderungen an das Leben und Wohnen der Menschen. Rückbau sollte also Wohnformen neuer Art ermöglichen, wo ältere Menschen mit bekannten Einschränkungen und auch Behinderungen so lange wie machbar selbst bestimmt wohnen können. Viele Menschen wollen nicht in Senioren- oder Pflegeheime bekannter Art. Rückbau und die Anforderungen an die alter(N)sgerechte Wohnqualität sollten abgestimmt werden.
Dazu sollte man auch bedenken, dass sicher auch auf unsere Region manche neue Anforderungen zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden erfüllen muss, hier Platz vorzuhalten ist.
Jede Kommune und die Politik und Menschen dort müssen entscheiden, was soll sich in Sachen Rückbau tun, was ist an Bevölkerungsentwicklung geplant, vorgesehen.

Dorfbewohner

  • Mitglied
  • *
  • Beiträge: 3
....Rückbau...: Auch im Landkreis Ludwigslust-Parchim gilt das BGB und der Grundsatz: "Eigentum verpflichtet". Es gab bereits ein Programm im Rahmen dessen man leerstehende Rinder- Und Schweineställe insbesondere im Ortsbereich mittels Fördermittel zurückbauen konnte. Die Antragsteller hatten dazu den Eigentumsnachweis erbringen müssen. Der Landkreis LUP hat leider kaum das Geld für Schul- und Straßensanierungen, will er künftig etwa auch leerstehende Immobilien erwerben....wohl eher nicht. Über die Wifög erfolgen bereits relativ regelmäßig bei den Städten und Ämtern Abfragen zu leerstehenden Gewerbeimmobilien. Die Führung eines Leerstandskatasters auf Kreisebene ist sicherlich sinnvoll. Allerdings ...man wird die Grundstückseigentümer wohl nicht per Edikt verpflichten können, ihren Leerstand an den Landkreis zu melden. Oder sollte man dem Gutachterausschuss des Landkreises oder der Wifög eine Arbeitsgruppe "Makler" angliedern, die dann aus den Courtagen bezahlt wird? Zumindest für die Wifög sollte die Rechtslage (KV M-V) das wohl hergeben. Allerdings steht diese Tätigkeit dann in Konkurrenz zur freien Wirtschaft (Makler). Die Makler scheitern leider oftmals an den Preisvorstellungen ihrer Auftraggeber... Frage: Ist bzw. wird die Führung des "Leerstandskatasters" eine kommunale Pflichtaufgabe? Derzeit dürfte die Aufgabe jedenfalls nicht zum kreislichen Pflichtprogramm gehören...s. KV M-V...Das Kreisbauamt hat sicherlich Objekte, bei denen als Zwangs- bzw. Ersatzvornahmen Sicherungen oder Abriß finanziert werden müßte...der Kreishaushalt gibt da zur Zeit nicht viel her...Eine rechtliche Gratwanderung, die der Landkreis möglicherweise bereits als "Ballast" vor sich herschiebt...Die Weiterberechnung dieser Ersatzvornahmen ist sicherlich äußerst schwierig, insbesondere wenn es sich um Insolvenzobjekte handelt.

Bitte einloggen oder registrieren, um zu antworten.