Autor Thema: Kreisstraßen  (Gelesen 781 mal)

Pamn64

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Kreisstraßen
« am: 22. August 2016, 10:09:02 »
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich war auch beim Regionalforum im Rahmen des KEK in Sternberg am 20.07.2016. Dabei wurde im kleinen Rahmen über die Zukunft, gerade im ländlichen Raum diskutiert. Verständlich. Macht der ländliche Raum doch ein Großteil unseres LK aus. Unsere Gemeinde hat mit Ihren 7 Ortsteilen auch mit der schwindenden Bevölkerung zu tun, obwohl z. Zt. eine hohe Geburtenrate zu verzeichnen ist. Ich schätze das dörfliche Leben mit allen Vor- und Nachteilen ebenso, wie viele unserer Bewohner der Gemeinde. Allerdings bemerke ich seit Jahren, dass die Nachteile immer mehr werden und die Vorteile immer weniger. Wie ein Bürger im Forum schon richtig erkannt hat, wurde auf Grund des demographischen Wandels auf eine Modernisierung der Infrastruktur verzichtet. Auf Bundesebene werden intakte und von der Bevölkerung noch für gut befundene Straßen unverständlicher Weise neu asphaltiert und gleichzeitig fährt die Kreisstraßenmeisterei mit Teer und Split beladen zum Ausbessern, damit Risse und Schlaglöcher nicht noch größer werden. Die  Sicherheit auf den Straßen geht dadurch gegen Null und der Lärm, welcher durch die Fahrzeuge produziert wird, geht gegen unendlich. Von den, von mir bereits oben erwähnten Ortsteilen, wird in vier Orten von einer Kreisstraße durchzogen, welche ihren Namen nicht verdient. Wenn-ich betone- wenn tatsächlich die vorgeschriebene Geschwindigkeit eingehalten wird, ist der gesetzlich vorgeschriebene Lärmpegel für Wohngebiete-und ein Dorf gehört für mich auch zu einem Wohngebiet- wohl schon überschritten. Unerträglich, ja krank, machen dann die Fahrzeuge, welche sich nicht im entferntestes an die Geschwindigkeit von 50 km/h halten. Hinweise von mir und vom Amt, doch mal eine anonyme Geschwindigkeitsmessung durchzuführen wurden vom Straßenverkehrsamt abgelehnt. Daraufhin schafften wir ein Geschwindigkeitsmess- und Anzeigesystem an. Erste Ergebnisse brachten erstaunliche Verstöße zu Tage(SVZ berichtete). Jeder Schwarzbau und sei es nur eine Werbeanlage, welche über einen Quadratmeter groß ist, wird von den Behörden des Landkreises aufgespürt und geahndet. Auf der Landstraße kann aber gefahren werden, was das Zeug hält. Wahrscheinlich nicht lukrativ genug. Aber es gibt auch Dinge im Leben, die ein negatives Kosten-Nutzen-Verhältnis haben, aber notwendig sind.
 Deshalb mein Hinweis für das KEK: Kreisstraßen zumindest innerhalb der Ortschaften in Ordnung bringen und für die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und Emissionswerte Sorge tragen, zum Wohle der Bevölkerung auf dem Lande, damit das Leben auf dem Lande wieder lebenswert wird.
Übrigens: der Tourismusbranche würden diese Maßnahmen mehr bringen, als schon wieder ein Fahrradweg zu bauen, der wie an der K 124 verfällt und damit für den Radverkehr unattraktiv ist. 
MfG

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